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Geschichtliche
Nachforschungen
IN DOKUMENTEN
WIE: DIE WAPPEN BÜRGERLICHER GESCHLECHTER DEUTSCHLANDS UND DER
SCHWEIZ TEIL III SEYLER – FREIER – MARCHTALER – ROTHENFEL BAUER &
RASPE, INHABER G. G. NEUSTADT A. FINDEN WIR DIE EINTRAGUNG DES FAMILIENNAMENS
IN SEINER URFORM BISCOPOSMARK, DER AUF DAS JAHR 1209 ZURÜCKGEHT.
Stat
Magni Nominis Umbra
ETYMOLOGIE:
DIE BEDEUTUNG IHRES FAMILIENNAMENS: DAS ALTMÄRKISCHE URADELSGESCHLECHT
VON BERLIN AUS DEM DER GROSSE KANZLER HERVORGEGANGEN IST, HAT SEINEN
NAMEN VON DER STADT BISMARCK IM KREIS STENDAL. DIESE HEISST ZWAR 1209
BISCOPOSMARK(
- BISCHOFSMARK): DOCH MACHEN ANDERE GELTEND, DAS, DA DER ORT NIEMALS
BISCHOFSSITZ, GEWESEN, EHER DIE DEN BEZIRK DER STADT BERLIN IM BOGEN
UMFLIESSENDE BIESE DEN NAMEN VERANLASST HAT. DER SIPPENNAME BISMAR(
C )K GEHÖRT AUCH ZAHLREICH BÜRGERLICHEN GESCHLECHTERN AN.
DIE FOLGENDEN NAMENGEOGRAPHISCHE NACHWEISUNGEN BEZIEHEN SICH NUR AUF
SOLCHE. DIESE BEZEICHNUNGSFORMEN KANN MANN NICHT GENAU BESTIMMEN, WEIL
SIE WEDER ZU DEN PATRONYMISCHEN FORMEN NOCH ZU DEN ORTS-, BERUFS-, ODER
ÜBERNAMEN GEHÖREN. BESONDERS IM SPÄTMITTELALTER VERBREITETE
SICH VOR ALLEM IN SPANIEN UND ITALIEN DIE GEWOHNHEIT, NAMEN OHNE SPEZIFISCHE
BEDEUTUNG ZUZUTEILEN. AUCH IN FRANKREICH FINDEN WIR IM XIV. JAHRHUNDERT
DIESE FORM, JEDOCH KANN ES SICH AUCH UM ENTARTETE JARGONAUSDRÜCKE
VON SCHWIERIGER INTERPRETATION HANDELN.
Heraldische Nachforschungen
SEIT DEM AUSGEHENDEN XIII JAHRHUNDERT, AB KARL IV. (1346-1378), HABEN
DIE KAISER WAPPEN VERLIEHEN, OHNE DIE BEGÜNSTIGTEN IN DEN ADELSSTAND
ZU ERHEBEN. IM XV JAHRHUNDERT HABEN SIE DEN PFALZGRAFEN MIT DER WAPPENVERGABE
BETRAUT, DER SEITDEM AUCH BÜRGERFAMILIEN WAPPEN GEWÄHRTE.
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